Die Beihilfe Rheinland-Pfalz auf einen Blick

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Die Bemessungssätze

Die Bemessungssätze in der Beihilfe Rheinland-Pfalz sind immer personenbezogen.

Als beihilfeberechtigte Person erhalten Beamtinnen und Beamte 50% Beihilfe vom Dienstherrn. Haben sie mehr als ein Kind, gibt es sogar 70% zu. Für den Rest wird eine private Krankenversicherung für Beamte benötigt.

Sobald Beamtinnen und Beamte in Pension gehen, ändert sich die Beihilfe, falls noch nicht geschehen, auf 70%.

Auch der Ehegatte / eingetragener Lebenspartner kann beihilfeberechtigt sein. Hier gibt es jedoch eine Einkommensgrenze zu beachten:

  • 9.000 Euro aus dem Vorvorkalenderjahr für Eheschließungen bzw. Begründung von Lebenspartnerschaften nach dem 31.12.2011
  • 20.450 Euro aus dem Vorvorkalenderjahr für Eheschließungen bzw. Begründung von Lebenspartnerschaften vor dem 01.01.2012

Kinder sind ebenso beihilfeberechtigt und erhalten 80% Beihilfe. Voraussetzung ist allerdings, dass für das beihilfeberechtigte Kind noch Kindergeld/Familienzuschlag gezahlt wird.

Bild Beihilfeleistungen - Beihilfe Rheinland-Pfalz

Leistungen der Beihilfe Rheinland-Pfalz

Die Kostendämpfungspauschale
Bei der Kostendämpfungspauschale handelt es sich um einen pauschal festgelegten Eigenanteil, den der Beihilfeberechtigte für sich und seine beihilfeberechtigten Angehörigen selbst zu tragen hat. Abhängig von der Besoldungsgruppe sind es 100 Euro – 750 Euro je Kalenderjahr.

Ambulante Behandlung

  • Ärztliche Behandlung sind bis zum Höchstsatz (3,5%) der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) beihilfefähig.

  • Leistungen beim Heilpraktiker sind bis zum Höchstsatz gemäß den Verträgen mit den Heilpraktikerverbänden beihilfefähig.

  • Verordnungsfähige Medikamente sind bis zu den GKV-Festbeträgen beihilfefähig.

  • Fahrtkosten (Beförderung) sind mit der niedrigsten Klasse regelmäßig verkehrender Beförderungsmittel beihilfefähig.

  • Gemäß Beihilfekatalog erhalten Bedienstete für Hilfsmittel die Höchstsätze.

  • Für die Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für Brillen gelten – einschließlich Brillengestell und Handwerksleistung – die Höchstbeträge.

  • Es besteht zudem alle 4 Jahre ein Anspruch auf Rehabilitationsmaßnahmen. Unterkunft und Verpflegung sind höchstens 23 Tage beihilfefähig (inkl. An- und Abreise).

  • Sanatoriumsbehandlungen sind mit dem max. niedrigsten Satz der jeweiligen Einrichtung beihilfefähig.

  • Kuren: Für aktive Beamte sind alle 4 Jahre ärztliche Leistungen, Arznei- und Verbandmaterial beihilfefähig. Für Unterbringung und Verpflegung gibt es bis zu 16 Euro täglich für maximal 23 Tage.