Die Beihilfe Sachsen-Anhalt auf einen Blick

Ihr Dienstherr ist nicht das Land Sachsen-Anhalt? Wählen Sie einfach das für Sie zuständige Bundesland aus:
Beihilfe Bund  |  Beihilfe Baden-Württemberg  |  Beihilfe Bayern  |  Beihilfe Berlin  |  Beihilfe Brandenburg  |  Beihilfe Bremen  |  Beihilfe Hamburg  |  Beihilfe Hessen  |  Beihilfe Mecklenburg-Vorpommern  |  Beihilfe Niedersachsen  |  Beihilfe Nordrhein-Westfalen  |  Beihilfe Saarland  |  Beihilfe Rheinland-Pfalz  |  Beihilfe Sachsen  |  Beihilfe Schleswig-Holstein |  Beihilfe Thüringen

Die Bemessungssätze

Die Bemessungssätze in der Beihilfe Sachsen-Anhalt sind immer personenbezogen.

Als beihilfeberechtigte Person erhalten Beamtinnen und Beamte 50% Beihilfe vom Dienstherrn. Haben sie mehr als ein Kind, gibt es sogar 70% zu. Für den Rest wird eine private Krankenversicherung für Beamte benötigt.

Sobald Beamtinnen und Beamte in Pension gehen, ändert sich die Beihilfe, falls noch nicht geschehen, auf 70%.
Auch der Ehegatte / eingetragener Lebenspartner kann beihilfeberechtigt sein. Hier darf die Einkommensgrenze des Ehegatten/Lebenspartners 17.000 Euro aus dem VVKJ* nicht überschreiten.
Kinder sind ebenso beihilfeberechtigt und erhalten 80% Beihilfe. Voraussetzung ist allerdings, dass für das beihilfeberechtigte Kind noch Kindergeld/Familienzuschlag gezahlt wird.

*VVKJ: Vor-Vor-Kalenderjahr
Bild Beihilfeleistungen - Beihilfe Sachsen-Anhalt

Leistungen der Beihilfe Sachsen-Anhalt

(Eine Kostendämpfungspauschale ist in der Beihilfe Sachsen-Anhalt aktuell nicht vorgesehen.)

Ambulante Behandlung

  • Ärztliche Behandlung sind bis zum Höchstsatz (3,5%) der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) beihilfefähig.

  • Leistungen beim Heilpraktiker sind bis zum Höchstsatz gemäß den Verträgen mit den Heilpraktikerverbänden beihilfefähig.

  • Verordnungsfähige Medikamente sind bis zu den GKV-Festbeträgen erstattungsfähig.

  • Wie auch in der gesetzlichen Krankenversicherung müssen Beamtinnen und Beamte für Medikamente einen Eigenbeitrag von 10% zahlen. Der Mindestbeitrag liegt bei 5 Euro und der Höchstbeitrag bei 10 Euro.

  • Fahrtkosten (Beförderung) sind mit der niedrigsten Klasse regelmäßig verkehrender Beförderungsmittel beihilfefähig. Allerdings gilt auch hier eine Eigenbeteiligung. Diese beträgt 10% (mind. 5 EUR, max. 10 EUR)

  • Gemäß Beihilfekatalog erhalten Bedienstete für Hilfsmittel die Höchstsätze. Auch hier gilt eine Eigenbeteiligung von 10% (mind. 5 Euro, max. 10 Euro).

  • Um die Zuzahlungen für Medikamente, Beförderung, Hilfsmittel oder Haushaltshilfe zu begrenzen, gibt es analog zur GKV eine Begrenzung von 2% der Dienstbezüge (oder Versorgungsbezüge/Rentenzahlbetrags). Bei chronisch Kranken sind es 1%. Dies muss die Beihilfestelle auf Antrag genehmigen.

  • Sehhilfen sind nur für Personen beihilfefähig, welche das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Für Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, sind Sehhilfen nur dann beihilfefähig, wenn aufgrund der Sehschwäche oder Blindheit beide Augen eine schwere Sehbeeinträchtigung aufweisen. Diese liegt dann vor, wenn mindestens Stufe 1 der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Klassifikation des Schweregrades der Sehbeeinträchtigung erfüllt ist.

  • Es besteht zudem alle 4 Jahre ein Anspruch auf Rehabilitationsmaßnahmen. Unterkunft und Verpflegung sind höchstens 21 Tage beihilfefähig (ohne An- und Abreise).